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Fermacell erwirbt Werk in Spanien

Im Rahmen einer öffentlichen Auktion hat die Duisburger Xella Gruppe über ihre Tochter Fermacell GmbH den Zuschlag für ein Werk zur Herstellung von Gipsfaser-Platten in Spanien erhalten. Der Erwerb wurde gestern, am 26. April, mit der Vertragsunterzeichnung abgeschlossen.

Für das neu errichtete, aber nicht vollständig fertig gestellte Werk der insolventen GFB Cantabria S.A. im östlich von der kantabrischen Hauptstadt Santander gelegenen Orejo hatte Xella 14,5 Mio Euro geboten und zugesichert, über den Kaufpreis hinaus weitere erhebliche Investitionen vorzunehmen, um den Geschäftsbetrieb aufnehmen zu können. Fermacell kann im Werk Santander bis zu 12 Millionen Quadratmeter Gipsfaser-Platten jährlich produzieren und wird voraussichtlich bis zu 60 neue Arbeitsplätze schaffen. Mit dieser Akquisition erweitert Fermacell die Produktionskapazität um rund ein Viertel.

Fermacell Gipsfaser-Platten kommen im trockenen Innenausbau zum Einsatz und zeichnen sich durch ihre vielfachen Verwendungsmöglichkeiten, ihre Stabilität und ihre holzähnliche Bearbeitbarkeit aus. Die Platten eignen sich gleichermaßen als Bau-, Feuerschutz- und Feuchtraumplatten. Fermacell Gipsfaser-Platten werden sowohl im Neubau als auch im wachsenden Markt für Sanierung, Renovierung und Modernisierung von Gebäuden aller Art verwendet.



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